Photovoltaik

Photovoltaikanlagen

Energiesparmaßnahmen liegen voll im Trend. In Österreich wird kein Strom in Atomkraftwerken produziert, inzwischen wendet sich auch Deutschland von der Kernenergie-Nutzung ab. Daher gewinnt die Frage nach einer zukünftigen Strom- und Energieversorgung an Bedeutung - insbesondere, da der Energiebedarf in Österreich sowie weltweit seit Jahren zunimmt. Eine mögliche Lösung ist Energie durch Photovoltaik.

Eine Photovoltaikanlage besteht aus so genannten Solarzellen, die auf Dächern von Gebäuden installiert werden. Dabei sind Süddächer empfehlenswert, Dächer in Richtung Norden hingegen weniger sinnvoll. Denn je länger die Sonneneinstrahlung auf eine Solarzelle, um so mehr Strom und Energie kann erzeugt werden.

Solch eine Installation ist jedoch nicht günstig und erfordert eine gründliche Planung.
Als Denkanstoß hier einige grundlegende Fragen:

  • Habe ich ein Objekt mit möglichst langer Sonneneinstrahlung?
  • Wie groß ist meine Dachfläche? Wie viel davon kann ich mit Solarzellen belegen?
  • Gibt es in meiner Heimatgemeinde Regelungen, inwieweit Solarzellen bzw. Photovoltaikanlagen genehmigt sind?
  • Wie hoch sind die Anschaffungskosten für die geplante Nutzungsfläche?
  • Stehen die Anschaffungskosten im richtigen Verhältnis zum Nutzen?
  • Nach wie vielen Jahren lohnt sich eine Installation?
  • Wann habe ich durch Photovoltaik genügend Stromkosten gespart, damit sich die Kosten der Anbringung rentieren?



Für solche Überlegungen sind Beispielrechner auf den Internetseiten von Anbietern hilfreich. Bei der Frage nach dem Nutzen einer Photovoltaikanlage kommt es darauf an, wofür der Strom produziert wird:

Mit einer kleinen Photovoltaikanlage kann ein Teil des eigenen Strombedarfs gedeckt werden. In den meisten Fällen muss weiterhin zusätzlich Strom von einem Energieversorger gekauft werden. Dennoch trägt die eigene Stromproduktion dazu bei, die Energiekosten zu senken.

Strom aus einer großen Photovoltaikanlage kann an Netzbetreiber verkauft werden. Dabei ist es jedoch nötig, die Einnahmen zu versteuern. Wer Energie aus einer PV-Anlage verkauft, muss als Unternehmer eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen und eventuell eine doppelte Buchführung einrichten. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld beim Finanzamt zu informieren.

Förderung von Photovoltaik in Österreich

Um auf lange Sicht eine nachhaltige Energiegewinnung sicherzustellen, muss der Ausbau von regenerativer Energie entsprechend gefördert werden. Das gilt auch für die Produktion von Strom aus Sonnenlicht, auch Photovoltaik (PV) genannt.

In Bezug auf die Nutzung von Solarenergie liegt Österreich im internationalen Spitzenfeld. Schon früh hat man in Österreich Solarenergie als kostengünstige, saubere und effiziente Energieform erkannt. Doch wenn der Anteil von erneuerbarer Energie weiterhin steigen soll, ist auch in Zukunft eine ausreichende Förderung notwendig.

Wer sich für eine Photovoltaik-Förderung interessiert, sollte sich im Vorfeld informieren, welche Förderungen der Bund oder einzelne Bundesländer anbieten. Dabei sollten auch Banken, Gemeinden und verschiedene staatliche Institutionen berücksichtigt werden. Für aktuelle Informationen ist es empfehlenswert, im Internet zu recherchieren.

Generell unterscheidet man zwischen Bundesförderung und Länderförderung. Die bisherige staatliche Direktförderung für Solaranlagen ist mit Ende 2010 ausgelaufen. Nach wie vor sind für den nachträglichen Einbau einer Solaranlage bis zu 2.920 Euro als sogenannte Sonderausgabe von der Einkommenssteuererklärung absetzbar.

Große Unterschiede gibt es dagegen bei den Förderungen der einzelnen Länder wie Burgenland, Kärnten oder Salzburg. Hier sollte sich Interessenten genau informieren und Investitionen langfristig planen. Beispielsweise decken Förderungen im Burgenland 30 % der Investitionskosten, mit max. 1.700 Euro für Warmwasser und 2.500 Euro für Heizung. Bei den jeweiligen Gemeinden liegen Infoblätter auf, die unter anderem über Förderungsdarlehen für Solarenergie informieren.

Einspeisevergütung

Wer in Österreich eine eigene Solaranlage betreibt und 100 % des produzierten Stroms zur Verfügung stellt, erhält dafür 13 Jahre lang eine feste Vergütung. Nach dem Ökostromgesetz wird der Einspeisetarif für Solarstrom jährlich festgelegt. Angesichts der Kosten, die über die Zeit für die Einspeisevergütung anfallen, stellt sich die Frage, ob diese Art der Energieförderung wirklich zielführend ist. 

Anders als in Deutschland, ist die Förderung in Österreich an eine Höchstgrenze gekoppelt. Damit wird verhindert, dass innerhalb eines Jahres nicht zu viele Anlagen errichtet werden und somit die Einspeisevergütung zu hohe Kosten verursacht. Somit steht in Österreich pro Jahr nur ein maximaler Betrag zur Verfügung. Ist dieser Betrag für das laufende Jahr ausgeschöpft, wird die geplante Anlage automatisch auf eine Warteliste für das Folgejahr übertragen. Inzwischen reicht diese Warteliste bereits über das Jahr 2020 hinaus. Um die Liste abzuarbeiten, wurde die Höchstgrenze in einer Novellierung von 2,1 Mio. Euro auf 8,0 Mio. Euro heraufgesetzt. Diese 8,0 Mio. Euro entsprechen der gesamten jährlichen Einspeisevergütung für Anlagen und werden über den Strompreis auf alle Verbraucher umgelegt.

Dabei kann man kritisieren, dass die Preise für die Einspeisevergütung nicht marktkonform ist, da Anbieter am freien Markt weit weniger erhalten würden. Doch durch die Errichtung der Anlagen werden auch Arbeitsplätze bei örtlichen Fachbetrieben geschaffen und langfristig gesichert. Die für 13 Jahre garantierte Einspeisevergütung schafft also Arbeitsplätze.

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe kommt die Allgemeinheit heute schon für Umweltschäden auf. Zwar lässt sich nie zweifelsfrei klären, wie stark die Verbrennung von Öl oder Kohle im Einzelnen zur Klimaerwärmung beiträgt. Klar ist jedoch, dass ohne regenerative Energie der Klimawandel weiter beschleunigt wird. Und die Kosten für die Langzeitfolgen globaler Erwärmung übersteigen die aktuelle Einspeisevergütung bei Weitem.

Außerdem wird die Einspeisevergütung nur über einen Zeitraum von 13 Jahren geleistet, während PV-Anlagen 30 Jahre oder länger Strom erzeugen. Somit kann nach dem Auslaufen der Förderung der Strom zu marktgerechten Preisen angeboten oder eventuell auch selbst genutzt werden. Dadurch ist absehbar, dass der Ausbau von Solaranlagen in den kommenden Jahren weiter voranschreiten wird, ohne dass die Kosten für die Allgemeinheit zunehmen.

 

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